Bannach, Anna
"Zu empfinden, was er sieht, zu geben, was er empfindet,
macht das Leben des Künstlers
aus."
Max Klinger
Anna Bannach
Über sich
Schon in meinen ersten Lebensjahren war ich recht einfallsreich, was die Umsetzung von Kreativität betraf. Meinen Eltern, Erziehern, später auch Lehrern fiel auf, wie früh ich bereits detailreich und perspektivisch für ein Kind in meinem Alter malte. 1994 gewann ich mit 8 Jahren bei einem Kindermalwettbewerb den ersten Preis. Ich liebte alles, was kreativ war und Ausdruck bedurfte: Malen, Tanzen, Singen und Musizieren. Doch die Malerei war und ist meine stärkste Leidenschaft.
Seit 1997 besuchte ich eine Malschule in Essen. Dort erhielt ich in den ersten Jahren von meiner dortigen Lehrerin viele Denkanstöße und konnte mein malerisches Können vertiefen. Ich male hauptsächlich mit Öl, aber auch Acryl-, und Aquarellfarben nutze ich gelegentlich. Wenn ich mit Bleistift oder Kohle zeichne, fühle ich mich ganz besonders in meinem Element.
Bisher war ich 4-malige Teilnehmerin der Essener Jungenkunstausstellung (2002, 2004, 2006, 2008 mit insgesamt 9 Bildern), gewann im Jahr 2004 außerdem den Sonderpreis „Sunderland“ und bekam in New Castle (England) den „Young Archievers Award“ verliehen.
Für mich war stets klar, dass die Kunst mein Leben begleiten wird. Der Wunsch, mein künstlerisches Interesse bei meiner Berufswahl einzubinden, schien zuerst schwer. Heute studiere ich Restaurierung und Konservierung von Gemälden/Skulpturen und bin überglücklich, einen Beruf gefunden zu haben, der mir ermöglicht, meine Fähigkeiten beruflich umzusetzen. Dort bekomme ich neue Anstöße und gehe mit Kunst von der Gotik bis hin zur Moderne um. Parallel kann ich in meiner Freizeit mein persönliches künstlerisches Schaffen umsetzen.

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Über ihre Kunst
Ich liebe viele bunte Farben. Sowohl in meinem Leben, als auch auf der Leinwand. Sie geben mir ein gutes Lebensgefühl und Freude. Doch meine Lieblingsfarbe ist Petrol. Ich bevorzuge Tiere als Motiv für meine Bilder. Mich fasziniert der Naturalismus. Wenn ich male, versuche ich, die Tiere so darzustellen, dass sie greifbar erscheinen. Ich gehe oft bis ins Detail und bin schon häufig bei der Ausdauer fast an meine Grenzen gestoßen- doch umso wertvoller wird für mich das Ergebnis. Ich kann ein Bild erst beenden, wenn ich spüre, dass es für mich vollkommen ist.




