Opoku, Diana
"Der Maler soll ein Dichter sein,
das ist keine Frage, aber nicht
eben ein Dichter in Worten, sondern in Farben."
Friedrich Schlegel
„Wenn ein Mann müde an London wird, ist er müde am Leben, denn es gibt in London alles, was das Leben bieten kann."
Samuel Johnson

© Diana Opoku
Diana Opoku
VITA
1986 geboren in Landau in der Pfalz
2005 Abitur an der Priv. Maria-Ward-Schule Landau
Seit 09/ 2005 Lehramtsstudium für Realschulen (Bildende Kunst und Englisch)
an der Universität Koblenz-Landau, Abt. Landau
2006 und 2009 Gemeinschaftsausstellung der Kunststudenten in der Kreisverwaltung Landau
Diana Opoku über ihre Leidenschaft
Meine Bilder zeichnen sich durch kräftige und leuchtende Farben sowie durch einen pastosen Farbauftrag aus. Die Vielfalt der Farben verstehe ich als die Vielfalt einer multikulturellen Gesellschaft, wie ich sie beispielsweise in London erlebt habe. Diese Metropole hat mich seit meinem ersten intensiveren Besuch (mein Vater lebt dort seit einigen Jahren) im Jahr 2006 so sehr fasziniert und inspiriert, dass ich sie zum Thema meiner Malerei gemachte habe. Dies hat sich bis heute nicht geändert, da ich die Motive immer weiter entwickle und die Facetten dieser Stadt und den „life style“, den sie für mich ausstrahlt noch lange nicht ausgeschöpft habe. Dabei interessiere ich mich weniger für Sehenswürdigkeiten, an denen sich Massen von Touristen tummeln, sondern für unbekannte Straßenecken, Hausfassaden, U-Bahn-Stationen etc. Mein Hauptaugenmerk liegt vor allem auf den roten „Double-decker buses“ die rund um die Uhr tausende von Menschen transportieren und zu einem Symbol für England geworden sind. Ich selbst bin schon zig Male und Stunden mit solchen Bussen durch London gefahren und war immer begeistert davon, wie viel man von der Stadt und den Menschen sieht: pompöse Stadtteile, arme Stadtteile mit schäbigen Hausfassaden etc. und eben die Tatsache, dass alle Menschen dieses Verkehrsmittel nutzen, ob arm oder reich, ob Briten, Asiaten oder Afrikaner.
Die Lebendigkeit der Stadt, die Gegensätze, die Eile, der Verkehrspegel, die multikulturelle Gesellschaft, knallrote Doppeldeckerbusse, die durch die Straßen ziehen und halt machen vor allen möglichen Hausfassaden, ob grau und kahl oder glamourös oder bunt das Überspitzte und Schrille bspw. der Mode, die Musik, die Fülle und das Bunte, aber auch die Anonymität. Alle diese Eindrücke, die ich verinnerlicht habe, versuche ich in meinen Arbeiten durch Farbe und Komposition widerzuspiegeln. London ist für mich eine Stadt voller Leben, Gegensätze und Extreme: fröhlich, laut, schrill,überfüllt, still, einsam, leer, bunt und grau.




