Frederik Mettjes

Über sich
Ich wurde am 31.03.1981 im wunderschönen Hamburg als jüngstes von drei Geschwistern (zwei Schwestern) geboren. Meine Mutter ist gelernte Fotografin und mein Vater seines Zeichens Architekt. Von daher bin ich durchaus in einem kulturell aufgeschlossenen Haushalt aufgewachsen. Zudem ist mein Großvater mütterlicherseits ebenfalls Architekt und auch noch ein hervorragender Aquarellist. Er hatte die Güte sein Talent generationsüberspringend an mich weiter zu vererben.

Mein zeichnerisches Talent wurde auch schon sehr früh erkannt, obwohl es bis zum Kunst Leistungskurs in der Julius Leber Gesamtschule gedauert hat, bis ich mich endlich vom Comic gelöst hatte. Da fing ich an mich für alte Meister zu interessieren und ihnen bestmöglich nachzueifern. Allerdings erst einmal nur in Bleistift.

Mit der Farbe begann ich nämlich erst nach meiner Schulzeit (Abitur 2001), dem ableisten meiner Wehrpflicht und einem dreiviertel Jahr als Bauhelfer auf einer Baustelle meines Vaters, mit dem Beginn des Studiums an der HAW Hamburg im März 2003. Die HAW ist vielen im gestalterischen Bereich eher unter dem Namen Armgartstraße bekannt. Dort studiere ich jedenfalls noch immer Illustration und befinde mich gerade mitten in meiner Diplomarbeit, um das Studium im Sommer 2008 abzuschließen.
Als meine Mentoren möchte ich auf jeden Fall noch Professor Hartmut Gudenau und Professor Bernd Mölck-Tassel nennen, die als wichtigste Einflüsse meiner Ausbildung aufgetreten sind.

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Über die Malerei

Die Frage, warum ich male, ist sehr leicht zu beantworten: Ich kann es und liebe es.
Eigentlich sollte das als Aussage bezüglich meines Schaffens genügen. Allerdings bin ich mir des Bedürfnisses der meisten Betrachter bewusst, sich nicht mit dem bloßen optischen Reiz eines Bildes zu begnügen. Daher führe ich meine Motivation doch noch etwas weiter aus.

Dem Klischee eines Künstlers, der seinen Frust oder anderweitig stark aufwallende Emotionen in einem therapeutischen Akt vollster Leidenschaft zu Papier oder Leinwand bringt, entspreche ich in keinster Weise. Ein aufgewühltes Gemüt macht in meinem Fall das Arbeiten sogar nahezu unmöglich, da die Aquarelltechnik kaum Korrekturen erlaubt und daher viel Konzentration und Disziplin erfordert.
Meine Bilder haben weder den Zweck aufzurütteln, noch zu schockieren. Sollten sie dies dennoch tun, würde es mich zwar erstaunen, aber durchaus nicht stören. Sie entstehen zwar immer aus der Intention heraus, etwas schönes und technisch beeindruckendes zu erschaffen, aber schon der Begriff „schön“ ist trotz eines gewissen Konsens in der Gesellschaft, nach wie vor etwas sehr subjektives und lässt sich allein aufgrund dessen dem Betrachter schon nicht als Tatsache diktieren. In den Kompositionen lasse ich, wenn möglich, auch genügend inhaltlichen Raum, um den Betrachter zumindest die Möglichkeit zur Interpretation zu lassen. Meine Bilder sind also durchaus als demokratisch zu betrachten und laden zur Mitbestimmung ein.

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