Ein Gemälde, eine Geschichte
"Tanze deinen Traum wach" - Ein Gemälde, eine Geschichte.
Am Samstag (8.7.2000) besuche ich eine junge Frau in der Nachbarschaft und werde dort Zeuge, wie sie ihren 14jährigen Sohn wegen einer Lüge schlägt, ihm einen kräftigen Schlag mit der flachen Hand in den Nacken verpasst, der nicht nur dort ein flammendes Mal hinterlässt, sondern sich auch in mein Inneres einbrennt. Wir haben anschließend ein längeres Gespräch über Erziehung, Macht & Machtmissbrauch, über die Macht der Mütter & des Weiblichen, über die archaische Kraft des Weiblichen, die dem Leben zur Erscheinung verhilft, es aber auch wieder zerstört. Und Zerstörung bezieht sich auf die äußere Form, damit der Inhalt (der Geist) frei sein kann. Dieser erlebte Schlagabtausch zwischen Mutter & Sohn zeugt auch von meiner Sorge & Verantwortung bezüglich der rechten Beziehung zwischen männlicher & weiblicher Energie in mir selbst.
In der Nacht habe ich einen langen TRAUM, den ich hier in seinen wesentlichen Zügen wiedergebe: Ich bin bei der jungen Frau (Nachbarin) und ihrem Sohn. Das Lächeln der Frau ist überirdisch schön, sie hat jedoch auch einen strengen Tiergeruch an den Händen. Ich spüre dem nach… Ist es ein Pferd, ein Löwe oder ein Elefant? Da stößt die Frau plötzlich ihren Sohn mit brutaler Gewalt von sich, der aber unmittelbar an einem STAB hochspringt, sich daran festhält & sich so aus der Situation heraus schwingt. Die Frau beginnt, von sich zu erzählen, wer sie ist, welche Kräfte ihr zur Seite stehen… Der Sohn sitzt neben mir und sagt, dass er mit dieser Situation umgehen kann, dass ich mir keine Sorgen machen muss.
-Kurze Unterbrechung-
Jetzt liege ich lang ausgestreckt im Bett. An meinem Fußende sitzt eine ganz alte Frau und spricht: „Wenn auch die Züge im Moment so vorbeidonnern, dass die Füße ins Vibrieren kommen, so schenkt uns diese Situation doch große Träume.“ Und die alte Frau wird immer größer & länger, eine Kraft scheint ihren Kopf nach oben zu ziehen. Während sie immer noch dort unten sitzt, befindet sich ihr Kopf nun ganz weit oben an der verlängerten Wirbelsäule, die wie ein STAB hoch in den Himmel ragt. Mit zunehmender Entfernung wird der Kopf immer kleiner, bis er oben am nächtlichen Himmel als STERN aufscheint (Traum-Ende).
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