Noelle, Brigitte

Noelle, Brigitte


Ich will die Betrachter meiner
Bilder zum Denken anregen oder zum Träumen; ich will Freude hervorrufen oder Verstörung. Aber eines möchte ich nicht: langweilig sein.

Die Technik ist das Medium, in dem sich mein Leben in den Bildern widerspiegelt.

Brigitte Noelle

Brigitte Noelle • Künstlerin

Über die Künstlerin

Im Grunde ihres Herzens Bibliothekarin und Bibliophile, für die ein Buch jedoch eine ebenso sinnliche und spannende Angelegenheit ist wie ein Bild: Der Ausdruck einer Person, eines Charakters. Trotz lebenslangem Interesse an der Bildenden Kunst begann sie erst 2007 ernsthaft mit der Malerei. In der Zwischenzeit konnte sie ihre Bilder bei einigen Ausstellungen in Wien, Niederösterreich, Vorarlberg und der Schweiz präsentieren.

Brigitte Noelle wurde 1959 in Wien geboren. Sie studierte an der Universität Wien Germanistik und promovierte bei Prof. Wendelin Schmidt-Dengler. Seit 1988 ist sie mit dem Kameramann Willi Noelle verheiratet.
Sie begann ihr Arbeitsleben in einer Buchauslieferung, absolvierte im Laufe der Jahre mehrere bibliothekarische Ausbildungsstufen und arbeitete in verschiedenen Bibliotheken in Wien und seit 2000 in Vorarlberg.
Eine weitere berufliche Station war der Journalismus: schon während des Studiums arbeitete sie für eine Wochenzeitschrift, danach war sie zeitweise für verschiedene Fernsehsender in Wien und Niederösterreich als Gestalterin, für eine Wochenzeitung als Lokalredakteurin tätig.
Zu malen begann sie 2007, als ihr Mann, mittlerweile in Pension und als Schriftsteller zu seinen ersten Lorbeeren gekommen, die PanArt-Malerei entdeckte. Inzwischen kann sie auf eine breite Palette von Bildern und mehreren Ausstellungen (teilweise zusammen mit ihrem Mann) zurück sehen.
Seit dieser Zeit bildete sich eine etwas nomadische Lebensweise aus: Arbeiten und malen in Vorarlberg, aber grundsätzlich leben in Mauerbach bei Wien. Mehr dazu lesen Sie hier

Zu den Bildern

Malen ist  eine Lebensäußerung von vielen, in die die Innenwelt, äußere Einflüsse, die Neugier, etwas Neues auszuprobieren, und die Freude, etwas Schönes - Interessantes - auch Kontroversielles - zu schaffen, einfließen. Die Werke sollen dem Betrachter etwas von allem vermitteln, ihn berühren und  zum Denken anregen.

Buch, Bild und Bibliotheken

Kreativität ist für sie etwas Beglückendes, die Möglichkeit, etwas Neues darzustellen. Das waren früher ihre Filme fürs Fernsehen, auch die Fotografie, die sie immer nebenbei, aber durchaus mit Anspruch, betrieb, ist jetzt aber die PanArt-Malerei.
Bei ihren Bildern lässt sie sich gerne von literarischen Themen und ihrer Arbeit als Bibliothekarin anregen. Als Beispiel dient z.B. der Zyklus "Griechisches Alphabet", in dem einzelne Buchstaben im Zentrum der Bilder stehen, oder Interpretationen einzelner Werke wie das Alte Testament, der "Name der Rose" oder "Moby Dick".
Immer an Experimenten interessiert, versucht sie sich an den verschiedenen Techniken der PanArt-Malerei und bringt so aufgrund der unterschiedlichen Malweisen Bilder hervor, die sich oberflächlich wenig ähneln; gemeinsam ist ihnen jedoch die bewusste Farb- und Formgebung und die Orientierung am Gegenständlichen, das jedoch als Andeutung und Anregung zu verstehen ist, denn schließlich soll die Kunst Freiräume bieten, auch für die Betrachter.

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