Noelle, Willi
„Es ist dem menschlichen Geist nicht gegeben, irgend etwas zu erfinden, das es nicht irgendwo anders schon gibt.“
Prof. Harald Zusanek (Fach Drehbuch)
„Es lässt sich auch bei der Malerei die Lasswell-Formel in abgewandelter Form anwenden:
Wer malt was, zu welcher Zeit, an welchen Ort, in welcher Technik.“
Wilhelm Noelle, Hadernmaler und Autor
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Willi Noelle • Hadernmaler und Autor • Galerie
Willi Noelle
malt in PanArt-Technik. Erstes Buch - 2008 bei Arovell. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland. Für Ihn ist es nicht nur die Weiterführung seiner Kreativität nach der Pensionierung als ORF-Kameramann, sondern auch das erleben einzelner Entstehungsphasen, die mangels Beruf erst jetzt verwirklicht werden können.
Willi Noelle, Hadernmaler und Autor. Er besuchte die Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Abteilung Film und Fernsehen, wo er unter anderem bei Axel Corti und Voitech Jasny, Regie studierte. Bei den Professoren Robert Schöfer und Elio Carniel erlernte er das Handwerkszeug zum Kameramann. Er betätigte sich kurz in der Jugendarbeit und war die meiste Zeit seines Berufslebens als Kameramann für den ORF tätig. Zahlreiche Auslandreisen in oft von Krisen geschüttelten Regionen Europas und der Krieg in Jugoslawien hinterließen in ihm eine besondere Sensibilität gegen Gewalt und Unterdrückung. 2003 entwickelte er das „Wahrnehmungsphasen-Modell“ (derzeit auf der akademischen Plattform "Hausaufgaben.de" platziert). In den letzten Berufsjahren entdeckte er in Vorarlberg / Österreich die dort von Matthias Baumgartner entwickelte PanArt Malerei. Seit November 2007 malt er im eigenen Atelier. 2008 erschien sein erstes Buch "Die geborgte Wirklichkeit" bei Arovell. Seine Bilder zeigte er in Vorarlberg, Niederösterreich, Wien, Tschechien, Frankreich und der Schweiz (Stand Sommer 2010). Mehr dazu lesen Sie hier
Es sind die bunten tagaktiven Träume, die wie Schmetterlinge auftauchen und denken lassen: „Es wäre schön, wenn...“. Sie gehen entweder in Erfüllung oder bleiben das, was sie sind, Träume. Es genügt, sich kurz an ihrem leichten, bunten Schmetterlingsflug zu erfreuen. Und wenn sie irgendwann verschwinden sollten, hinterlassen sie keine hässlichen Ränder und Flecken auf der Seele.
Wilhelm Noelle, aus seinem Buch „Die geborgte Wirklichkeit“ Arovell 2008.
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Über die Malerei
Manche Maler lehnen PanArt wegen der Zufälligkeit der Ergebnisse ab. Sie wollen auf den ganzen Entstehungsablauf eines Bildes, von Anfang bis zum Ende Einfluss nehmen. Dabei übersehen sie, dass dies in der Realität niemals der Fall ist. Was tatsächlich aus unserem Bemühen wird, das bleibt immer mit einem Quäntchen Zufall behaftet. In meinem Beruf war es das Spiel mit den optischen Fehlern der TV-Kamera, der sich immer wieder einmischende Zufall am Drehort und die Einmaligkeit einer Situation am Set, die den Reiz eines Drehtages ausmachten. Jetzt bietet mir die PanArt die Möglichkeit, Wirklichkeiten zu gestalten. Für mich hat diese Malerei mehr mit dem täglichen Leben zu tun als andere Maltechniken. Allerdings bin ich kein PanArt-Maler im klassischen Sinn. Es ist eher die Richtung Free-PanArt, in die ich mich bewege.




