Steffen Schmidt
VITA
Steffen Schmidt, Jahrgang 1980.
Seit 2001 Studium der Politikwissenschaften und Germanistik an der TU Darmstadt, mit dem Ziel 2008 mit einer Magisterarbeit über europäische Kulturpolitik abzuschließen.
Seit 2002 auf unterschiedlichen Baustellen tätig. Mitarbeit an mehreren studentischen Filmprojekten (Türkisch Mokka oder Gotteststaat (2002) / Gefickt (2003)) als Kameramann, Regisseur, Cutter, Autor, in einer Nebenrolle, als Lichtdesigner oder Tonangler. Leitung eines Streikfernsehen-Workshops während der Studentenproteste 2003 in Zusammenarbeit mit Axel Röthemeyer, mit dem Steffen Schmidt auch Videoprojektionen für das Staatstheater Darmstadt erstellte und an Drehbuchentwürfen arbeitete.
Seit 2004 liegt der Fokus auf der Arbeit als Theaterregisseur, Autor und Musiker. Neben
zahlreichen Theaterproduktionen (u. A. Gefährliche Liebschaften (2004), Lenz (2005), the killer in me is the killer in you my love (2006) und In die Wüstung… (2007)), für die er Bühnenbild, Kostüme und Licht entwarf, konzipierte und produzierte er Musik- und Videoprojektionen für „Klasse der Besten“ für die Städtischen Bühnen Münster. 2004 dokumentierte er das aufsehenerregende Theaterprojekt von Heike Scharpff „besitznichtbesitz“ mit Wohnsitzlosen am Frankfurter TAT und unterstützte Stückentwicklung und Probenphase. Für seine Inszenierung „Der Auftrag“, einer Uraufführung des jungen Dramatikers Lothar Kittstein, erhielt Steffen Schmidt 2006 den Publikumspreis des openstage-
Wettbewerbs für Freies Theater am schauspielfrankfurt. Anfang 2007 beendete Schmidt die Arbeit an *styx*, einem Theatertext, den er im April 2007 in der Waggonhalle Marburg uraufführte. *styx* wird 2007/2008 als AudioLyrikBildband bei synergia/Darmstadt erscheinen. Die Ausgabe enthält ein Musikalbum des Klangkunstkollektivs smood&cornsen mit den Hörspielmomenten aus *styx* und die 3D-Fotografien von Thorsten Greiner. Im Sommer inszenierte Schmidt im Rahmen des Mittelhessischen Kultursommers „In die Wüstung“ von Seep Jakobs in einer Kirchenruine auf einem Wüstungsgelände bei Gießen. Zurzeit plant Schmidt eine Inszenierung von Albert Ostermaiers „Erreger“ und ist Künstlerischer Leiter des diesjährigen Marburger Kurzdramenwettbewerbs, für den er in den
vergangenen Jahren als Regisseur und zuletzt als Jurymitglied tätig war. Die Veröffentlichung von seinen gesammelten (Theater-)Texten unter dem Titel „weg mit mir“ im Marburger Grundblick-Verlag musste leider verschoben werden und ist jetzt für 2008 geplant. Mit smood&cornsen ist er weiter auf der Suche nach einem geeigneten Vertrieb oder Label.
Text: Presseabteilung, Waggonhalle Kulturzentrum GmbH, Marburg.
Ein Schauspielerin mit der ich bereits zwei Mal zusammengearbeitet habe äußert sich wie folgt:
mi (11:29 PM) :
heyyy....kuchen im ofen..... wie gehts dir?
smood (11:30 PM) :
geht...schreibst du dreizeilenkurzkommentar über meine arbeit und arbeitsweise???
smood (11:31 PM) :
so aus dem ärmel geschüttelt
mi (11:32 PM) :
äääh.
mi (11:32 PM) :
ja. aber grad fällts mir schwer ehrlich gesagt
smood (11:33 PM) :
ja, dacht ich mir...dachte aber das geht vielleicht doch...mehr so lustig gesehen
mi (11:33 PM) :
bisschen blockiert im kopf. war ein krasser sprung eben.
mi (11:33 PM) :
also. hart aber herzlich
mi (11:34 PM) :
punktuell und diktatorisch visionär
mi (11:34 PM) :
zeitgeistverhangen losgelöst
mi (11:34 PM) :
eckig aber liebevoll
mi (11:35 PM) :
runden drehend wörter in ecken versammelnd und zu sturmgeschossen bündelnd
mi (11:35 PM) :
äääh
mi (11:35 PM) :
jetzt wirds abgehoben
mi (11:35 PM) :
hart aber herzlich triffts am besten
mi (11:36 PM) :
hart aber herzlich, am puls der zeit und jahrhunderte umspannend
mi (11:36 PM) :
hell und dunkel gleichermaßen beziffernd

