DIe Preisträger
Nina Betzold - ist unsere Gedankensaat-Preisträgerin 2009
Günter Häusler – sein Foto eines Elefantenbabys ziert unseren Buchumschlag
Nina Porath - als jüngste Autorin im Buch, bekommt unseren Nachwuchs-Förderpreis 2009
TeilnehmerInnen in der Anthologie
Margret Küllmar - Die Ballade von Joel/Einsicht
Claudia Graf - Bild, Indien
Kristof bzw. Michael Harzbecher - Fotos, Elefanten in Afrika
Nina Betzold - Großvaters Elefant
Hartwig Hafen - Elefanten in Aquarell
Sandra Schmidt -Grauer Zwerg
Silke und Nina Porath -Der Elefant im Medaillon
Günter Häusler - Fotos: Elefanten im Detail
Gisela Reuter - Traum von Afrika
Iris Jitten -Feuerwehrelefantenjunge Jo
Birgit Rivero - Der zerstreute Elefant
Nicole Kovanda - Ein Zoobesuch/Immer auf der Reise
Gabi Eder - Elefantenfreundschaft
Silke Walkstein - Auf der Suche nach Dayos Mama
Herzlichen Glückwunsch an euch alle. Wir freuen uns sehr, dass ihr dabei seid, danken für die gute Zusammenarbeit während des Lektorats und gleichzeitig hoffen wir, dass wir mit euch die ein oder andere Lesung veranstalten zu können. Zum Beispiel möchten wir bei so einer Gelegenheit die Urkunden und den Gedankensaat-Preis 2009 an unsere drei Gewinner übergeben.
Der Elefant steht symbolisch für ein aktuelles Phänomen. Wir hätten auch ein Eisbären-Buch machen können oder eins über Pinguine. Der Mensch hält sich für den schlauesten Erdenbewohner, macht aber als einziger die Umwelt gezielt kaputt. Jeden Tag sterben Arten aus, kaum jemandem ist das klar. Und wenn doch, was soll einer allein schon ausrichten? Im Gegenzug ist es legal Elefanten abzuschießen, wenn sie sich zu sehr vermehren. Die Tiere müssen immer vor dem Menschen weichen. Die Population steigt wieder, nachdem die Wilderei und der Handel mit Elfenbein gesetzlich verboten wurden. Und als Folge darauf wird das Gesetz gelockert, das den Elfenbeinhandel verbietet. Das so “gewonnene“ Elfenbein darf wieder verkauft werden.
Wir wollen hier nicht moralisch, mit erhobenem Zeigefinger kommen, unsere Anthologie soll Spaß machen, Wissen vermitteln ohne pädagogisch zu werden, und Kindern die Möglichkeit bieten, darüber nachzudenken, wie sie ihre Welt gerne hätten.
Nina Betzold gewinnt unsere Ausschreibung wegen des Bildes, das ihre Geschichte erzeugt. Da ist der Großvater, der sich um die Elefantendame Jule kümmert. Als er krank wird, ist der Großvater von Jule abhängig, die ihm das Leben rettet. Uns gefiel das Zusammenspiel und die Beziehung dieser Beiden; der Mensch der sich fürsorglich kümmert und das Tier trotzdem braucht um zu überleben.
Bei Nina Porath, die eine Geschichte zusammen mit ihrer Mutter geschrieben hat, ist es das menschliche Zusammenspiel. Oma und Enkeltochter finden einen Draht zueinander, auf dem Rücken eines Elefanten. Wegen solcher anrührender Geschichten haben wir die Ausschreibung gestartet, genau sowas wollten wir haben. Für uns war es ein Experiment. Für Kinder schreiben scheint einfach, ist aber schwerer als für eine erwachsene Zielgruppe. Schnell passiert es, dass man dem Leser eins mit dem Zaunpfahl über den Schädel gibt: „Pass auf, hier lernst du was!“ Wir waren erleichtert und froh, zu sehen, dass wir Geschichten bekamen ganz ohne Zaunpfahl, ganz ohne erhobenen Zeigefinger, die den Elefanten und seine Besonderheit in den Mittelpunkt stellen.
An dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgemacht haben.
Nun gibt es auch Autoren, deren Einsendung es nicht ins Buch geschafft hat. Denen möchten wir sagen: Lasst euch von einer Absage nicht entmutigen. Als wir die Gedankensaat-Reihe ins Leben gerufen haben, ging es uns darum, Autoren und Künstler zu vernetzten – das ist unser größtes Anliegen. Wir möchten uns gegenseitig helfen, fördern und beraten, so dass jeder von den Erfahrungen (den Guten wie den Schlechten) des Anderen profitieren kann. Wir haben, neben dem Gedankensaat-Kulturportal von Dominique, eine Myspace- sowie eine Facebookseite. Hier könnt ihr Fragen stellen, euch und eure Arbeit vorstellen, Kontakte knüpfen. Zwei neue Ausschreibungen haben wir schon online gestellt. Wir freuen uns auf neue Beiträge!
Herzliche Grüße,
Carolin Hafen, Edith Huber und Dominique Jean Midedji


