Ines Langs
Über sich
Geboren wurde ich 1980 in Magdeburg in Sachsen-Anhalt, aufgewachsen bin ich in Staßfurt, einer Kleinstadt ca. 30 km südlich von Magdeburg.
Nach dem Abitur habe ich eine technische Ausbildung absolviert und bin heute bei einem großen Telekommunikationsunternehmen tätig. Und das, obwohl ich eigentlich gar kein technisch versierter Mensch bin. Ich liebe Sprachen, hauptsächlich natürlich meine Muttersprache, aber ich spreche auch sehr gut Englisch.
Seit ich lesen konnte, war ich verrückt nach Büchern. Es kommt vor, dass ich an Wochenendtagen morgens ein Buch zur Hand nehme und es dann, wenn es mich über die Maßen fesselt, bis zum Abend oder zur Not bis in die Nacht hinein zu Ende lese.
Die Muse küsste mich schon, als ich noch ein Kind war. Meine ersten Gedichte waren aber zugegebenermaßen noch recht einfach gestrickt, immer gereimt, zu den verschiedensten Anlässen wie Geburtstagen, Hochzeitstagen oder Weihnachten für meine Eltern, meine Oma und meine Onkels und Tanten. Die Reime vermittelten nicht selten den Eindruck, dass die Methode „Reim dich, oder ich fresse dich!“ angewandt wurde.
Später, in meiner Jugendzeit, änderten sich die Themen in meinen Gedichten, und ich begann, auch ohne Reim zu schreiben. Die Inhalte waren meist spirituell oder philosophisch angehaucht, da dies die Zeit war, in der ich nach Orientierung in meinem Leben suchte. Gefunden habe ich sie bis heute nicht.
In den letzten 10 Jahren habe ich in meinen Gedichten mehr und mehr meine Gefühle verarbeitet, die kleinen und großen Tragödien, die tiefe Spuren in meiner Seele hinterlassen haben.
Seit Sommer 2006 habe ich eine neue Leidenschaft in mir entdeckt: das Photographieren. Hatte ich früher oft nichts weiter als Schnappschüsse produziert, so habe ich letztes Jahr begonnen, meine Motive sorgfältiger auszuwählen, sie in Szene zu setzen, eine besondere Bedeutung zum Ausdruck zu bringen. Ich bin inzwischen von der kompakten Digitalkamera auf eine digitale Spiegelreflexkamera umgestiegen.
Seit kurzem versuche ich des Öfteren, Wort und Bild zu Bildgedichten zu verbinden. Dazu kam ich durch meine Aktivität auf Flickr, einer großen internationalen Fotosharing-Site, wo ich Nick Owen kennenlernte, der mir diese Kunstform nahebrachte. Durch die Bekanntschaft mit ihm hatte ich dann auch im Juni 2007 die Gelegenheit, meine Werke auf dem Wychwood Music Festival in Cheltenham in England vorzustellen, bei dem er einer der Mitorganisatoren der Literaturworkshops und –vorführungen war.
Über ihre Werke
Es ist seltsam, aber Glücksgefühle finden eher selten Eingang in meine Poesie, obwohl sie nicht minder intensiv sind als die negativen. Meine Gedichte sind ein Tagebuch meiner Ängste und Sehnsüchte, sie sind mein Weg, mich mit dem, was um mich herum und mit mir geschieht, auseinanderzusetzen und damit fertigzuwerden. Manche Gedichte fühlen sich an wie ein Aderlass, andere überfallen mich einfach, und wehe, wenn dann nicht schnellstmöglich ein Notizblock und ein Stift zur Hand sind!

