Koßmann, Andrea
"Ein Raum ohne Bücher ist ein Körper ohne Seele."
Marcus Tullius Cicero,
römischer Philosoph
"Bücher sind tausend kleine
Seelen, die man außerhalb des Körpers trägt, um die eigene zu bereichern."
Andrea Koßmann
Andrea Koßmann
VITA
Andrea Koßmann wurde 1969 in Marl geboren, wo sie auch heute noch lebt und als Kauffrau für Bürokommunikation bei einem großen Chemiekonzern arbeitet. Sie unterhält eine mehrfach preisgekrönte und sehr beliebte Website, auf der sie Rezensionen, Autoreninterviews und eigene Texte veröffentlicht. MÄNNERTAXI ist - nach zwei Lyrikbänden - ihr erster Roman und er wird im Sommerprogramm 2010 der Verlagsgruppe Droemer/Knaur erscheinen.
Mehr über Andrea Koßmann erfahren Sie in ihrem Literarischen Lebenslauf.
Buchvorstellung

Willkommen im "Wunderland der Liebe"!
In diesem Buch schenkt die Liebe uns eine Kostprobe ihrer Zauberkraft. Sie zeigt, wie warm, süß und bunt sie ist, wie sie den Dingen einen Sinn gibt, unsterblich, herrlich, allmächtig ist.
Alle Liebenden und Liebesuchenden, all diejenigen, die das wunderbare Phänomen der Liebe kennen, dieses...
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Über das Schreiben
Am eigentlichen Schreiben ist im Prinzip meine Grundschullehrerin Schuld, die mir im zarten Alter von 6 Jahren den Umgang und das Formen mit Buchstaben beibrachte. Da ich bereits in meiner Kindheit Bücher regelrecht verschlungen habe, hatte ich damals schon den Wunsch, später auch zu schreiben. So entstanden im Teenager-Alter die ersten Kurzgeschichten, die ich damals noch per Hand in ein Büchlein schrieb. Später folgte dann die Schreibmaschine und Anfang der 90er Jahre entdeckte ich den PC. Zu der Zeit entstanden auch die ersten Gedichte und Kurztexte.
Schreiben bedeutet für mir zum einen, dass es den Kopf leert. Ich habe vor einigen Jahren mein eigenes Schreib-Motto „Kopfchaos lüften“ entdeckt, welches klar ausdrückt, was ich mache. Wird es mir im Kopf zu voll, müssen die Gedanken raus. Eine Aneinanderkettung einfacher Worte, geformt zu einem Satz, drückt diese Gedanken dann aus. Ich brauche das Schreiben, denn es reinigt die Seele und lässt mich oft auch in andere Welten abtauchen. Denn beim Schreiben kann man alles sein, was man will. In dem Moment, in welchem ein Autor beispielsweise bei einer Kurzgeschichte über einen anderen Menschen schreibt, schlüpft er in dessen Leben und es gibt doch nichts interessanteres, einfach mal wer anders zu sein.
Zum anderen gehe ich mit offenen Augen durch diese Welt. Ich interessiere mich sehr für Menschen, beobachte sie und manchmal kam mir schon der Gedanke, dass ich sie quasi „studiere“. Ich versuche, hinter Fassaden zu schauen. Ich schaue mir die Natur an und allein dabei fallen mir Texte ein, die ich niederschreibe. Dinge, die an sich alltäglich sind, bekommen eine ganz andere Bedeutung, wenn man sie niederschreibt und sagt „Genau so ist es.“
Vor allem, wenn es um Gefühle geht, die für viele Menschen zwar vielleicht noch greifbar sind, aber noch lange nicht „ausdrückbar“. Wenn ich dann mit meinen Texten genau das sage, was andere Menschen fühlen, fasziniert mich diese Tatsache einfach und das Gefühl, Menschen in bestimmten Lebenssituationen sogar mit meinen Texten zu helfen (das bestätigen mir unzählige Leserbriefe) erfüllt mich wiederum sehr.
So ist das Schreiben für mich im Endeffekt ein Geben und ein Nehmen.
Bisherige und zukünftige Veröffentlichungen:
Mitautorin in unzähligen Anthologien
Eigener Gedichteband „Herzgestöber“, erschienen im September 2006, Engelsdorfer Verlag, ISBN 3-86703-117-7
Teilnehmerin im „Jahrbuch der Gedichte“ der Frankfurter Bibliothek
Freie Mitarbeit als Textgeberin bei diversen Postkarten-, Kalender- und Geschenkbuch-Verlagen
Gedichteband „Wunderland der Liebe“, Grafik Werkstatt Bielefeld, Sommer 2009
Frauenroman „Männertaxi“, Verlagsgruppe Droemer/Knaur, Sommer 2010

