Wassermann, Sabine

Wassermann, Sabine


"Wenn ich Gegenwart will, geh ich auf Arbeit. Ansonsten will ich eskapieren, bis der Arzt kommt."
Katerina Timm

„Solange ein Mensch ein Buch schreibt, kann er nicht unglücklich sein.“
Jean Paul

Sabine Wassermann - Schriftstellerin

Vita

1965 in Simmern im Hunsrück geboren, aufgewachsen in Bad Kreuznach und Offenbach, kam Sabine Wassermann mit 23 Jahren recht spät zum Schreiben, denn vorher war es die Malerei, in der sie ihre Kreativität und ihr Interesse an der Antike und der Sagenwelt Homers auslebte. Sie studierte Malerei an der Städelschule in Frankfurt, lebt heute als Malerin und Autorin in Bad Kreuznach, wo sie 2001 mit dem Förderpreis für Kunst und Kultur der Stadt ausgezeichnet wurde. Bisher erschienen unter anderem die historischen Romane „Goldhorus“, „Der Zorn des Seth“, „Herrin Zweier Länder“, „Die Teufelsmalerin“, „Das Zeichen des Ketzers“ und die beiden Fantasyromane „Das gläserne Tor“ und „Die eiserne Welt“. Sie ist Mitglied im Autorenkreis Historischer Roman „Quo Vadis“, wo sie an den Gemeinschaftsromanen „Der zwölfte Tag“ und „Das dritte Schwert“ mitarbeitete.

Über das Schreiben

Im Schreiben verliert man sich für eine gewisse Zeit in einer Geschichte, in einer anderen Welt. Im Grunde ähnlich wie Lesen, nur viel, viel intensiver. Und länger. Erwische ich ein gutes Buch, habe ich ein paar Tage etwas davon. Erwische ich eine gute Idee, ein paar Monate. Der Schreibprozess umfasst zunächst die Idee, ihr Reifen, das Planen, das Plotten, das Recherchieren, die Entwicklung der Charaktere und dann das Ganze nochmal, aber intensiver dann – das Abtauchen in eine völlig andere Welt. Wenn ich es schaffe, meine Figuren zu lieben und mich an kleinen Ideen und Recherchefunden zu ergötzen, die die Handlung verästeln und vorantreiben, dann bin ich drin. Im Idealfall bestimmt es meinen Tagesablauf, und dass man trotzdem irgendwie und notgedrungen sich noch im alltäglichen Hamsterrad bewegt, merkt man gar nicht mehr. Es ist ein bisschen Matrix, ein bisschen Droge und ganz viel Lust. Was dann noch folgt, ist, das Produkt des Rausches in eine Buchform zu bringen bzw. bringen zu lassen, sodass andere Menschen teilhaben und vielleicht, wenn alles gelungen ist, diesen Rausch nachvollziehen können. Für ein paar Tage.

 

Bibliographie

Achill, Held und Frevler, 1995
Goldhorus, 2000
Der Zorn des Seth, 2001
Herrin zweier Länder, 2003
Die Teufelsmalerin, 2007
Das gläserne Tor, 2008                >> zur Leseprobe
Das Zeichen des Ketzers, 2008     >> zur Leseprobe
Die eiserne Welt, 2009                >> zur Leseprobe


Newsletter

Offizielle Homepage

Sabine Wassermann - Schriftstellerin

Kreative Unterstützung

Mit dem Kauf über Gedankensaat.de unterstützen Sie unsere Gedankensaat-Reihe